8 Okt 2019

„Der Wald“ kommt in die Wüste

Nach einer unorthodoxen Zeremonie zum ersten Spatenstich beginnt die Arbeit am „Wald“

Der Schwedische Länderpavillon mit dem Namen „Der Wald“ verbindet die dichten skandinavischen Wälder mit typisch arabischem geometrischem Design. Die Holzstruktur findet sich unter dem Thema „Gemeinsame Kreation für Innovation“ im Themenbereich „Nachhaltigkeit“.

Die Arbeiten an dem Pavillon begannen offiziell am 8. Oktober nach der feierlichen Grundsteinlegung, bei der die schwedische Außenhandelsministerin Anna Hallberg Bäume pflanzte, statt wie sonst üblich den ersten Spatenstich zu setzen.

Der Schwedische Pavillon „Der Wald“ unter dem Thema „Gemeinsame Kreation für Innovation“ deckt fünf Themenbereiche ab: Reisen und Transport der nächsten Generation, intelligente Städte, zirkuläre und biologische Wirtschaft, Biowissenschaften sowie vernetzte Industrie und neue Werkstoffe.

Während der Zeremonie erklärte Ministerin Hallberg, der starke Fokus des skandinavischen Landes auf der Kombination innovativer Lösungen mit nachhaltigen Verfahren sei ein Hauptgrund dafür, dass der Schwedische Pavillon im Themenbereich „Nachhaltigkeit“ erbaut werde.

In Anlehnung an das Konzept der gemeinsamen Kreation wurde er von einem Team aus drei Agenturen – Alessandro Ripellino Architects, Studio Adrien Gardère und Luigi Pardo Architetti – aus drei Ländern entworfen.

Ministerin Hallberg erklärte, die Entscheidung, den Pavillon – der Schweden als erstklassigen Partner und Standort für Handel, Investitionen und Tourismus positionieren soll – aus erneuerbarem Material zu bauen, stehe „komplett im Einklang mit den Prioritäten Schwedens“ und dem „starken Fokus der Expo 2020 auf dem Klimaschutz“.